Kapillardichte
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Kapillardichte beschreibt, wie viele der kleinsten Blutgefäße, die Kapillaren, in einem bestimmten Bereich des Gewebes vorhanden sind. Diese winzigen Gefäße sind für den Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Abfallstoffen zwischen Blut und Zellen verantwortlich. Eine hohe Kapillardichte bedeutet meist, dass das Gewebe gut versorgt ist; eine niedrige Kapillardichte kann auf eine gestörte Mikrozirkulation hinweisen. Messverfahren wie spezielle Bildgebung oder Mikroskopie machen diese Gefäße sichtbar und erlauben eine quantitative Abschätzung. Veränderungen der Kapillardichte können frühe Hinweise auf gesundheitliche Probleme geben, weil sie oft vor anderen Symptomen auftreten. Solche Veränderungen finden sich zum Beispiel bei Gefäß- oder Stoffwechselerkrankungen sowie bei Entzündungen. Für Forscher und Ärztinnen ist die Kapillardichte deshalb ein nützlicher Biomarker, um Mikroschäden zu erkennen und den Verlauf einer Erkrankung zu verfolgen. Weil viele Messungen wenig invasiv sind, lassen sich Therapien überprüfen und bei Bedarf anpassen, was die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern kann.