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Insulinresistenz
Insulinresistenz bedeutet, dass Körperzellen weniger empfindlich auf das Hormon Insulin reagieren. Insulin hilft normalerweise, Zucker aus dem Blut in Zellen zu transportieren, damit er als Energie genutzt oder gespeichert werden kann. Wenn Zellen insulinresistent sind, bleibt mehr Zucker im Blut, und die Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin produzieren, um das auszugleichen. Das kann langfristig zu erhöhtem Blutzucker und schließlich zu Typ-2-Diabetes führen. Insulinresistenz hängt oft mit Übergewicht, Bewegungsmangel, genetischen Faktoren und ungesunder Ernährung zusammen. Sie ist wichtig, weil sie viele Körperbereiche beeinflusst, etwa Herz, Blutgefäße, Gehirn und Augen.
Symptome sind anfangs oft unauffällig, weshalb die Störung manchmal erst spät erkannt wird. Die Diagnose erfolgt über Blutwerte wie Nüchternblutzucker, Insulinspiegel oder spezielle Tests, die die Insulinwirkung messen. Behandelt wird sie hauptsächlich durch Gewichtsabnahme, mehr Bewegung und gesündere Ernährung; in manchen Fällen kommen Medikamente zum Einsatz. Frühe Maßnahmen können die Entwicklung schwerer Folgeerkrankungen verhindern, deshalb lohnt sich Aufmerksamkeit und regelmäßige Kontrolle.