Visual Field Test Logo

Gichttherapie

Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.

Harnsäure: Antioxidans versus Prooxidans bei Glaukom

Harnsäure: Antioxidans versus Prooxidans bei Glaukom

Harnsäure: Antioxidans versus Prooxidans bei Glaukom Einleitung: Glaukom ist eine fortschreitende Optikusneuropathie, bei der oxidativer Stress und vaskuläre Dysfunktion zum Verlust retinaler Ganglienzellen beitragen sollen. Harnsäure (HS), das Endprodukt des Purinstoffwechsels, gewinnt zunehmend an Interesse, da sie beim Menschen in hohen Konzentrationen zirkuliert und komplexe Redoxwirkungen auf...

Bereit, Ihre Sehkraft zu testen?

Starten Sie Ihren kostenlosen Gesichtsfeldtest in weniger als 5 Minuten.

Test jetzt starten

Gichttherapie

Gichttherapie bezeichnet die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen akute Gichtanfälle behandelt, künftige Anfälle verhindert und langfristige Schäden an Gelenken und Organen vermieden werden sollen. Bei einem akuten Anfall steht schnelle Schmerz- und Entzündungshemmung im Vordergrund; dafür werden je nach Situation Mittel wie nichtsteroidale Entzündungshemmer, Colchicin oder Kortison eingesetzt, um die Beschwerden rasch zu lindern. Kurzfristig geht es vor allem darum, die Funktion des betroffenen Gelenks wiederherzustellen und starke Schmerzen zu beseitigen. Langfristig zielt die Behandlung darauf ab, den Harnsäurespiegel im Blut zu senken, weil dauerhaft erhöhte Werte zur Bildung von Kristallen führen und neue Attacken auslösen können. Dafür gibt es Medikamente wie Allopurinol oder Febuxostat und Präparate, die die Ausscheidung der Harnsäure fördern; die Auswahl richtet sich nach Begleiterkrankungen und Verträglichkeit. Beim Beginn einer dauerhaften Behandlung werden oft zusätzliche Medikamente zur Vorbeugung von Anfällen eingesetzt, weil das Absinken der Harnsäure vorübergehend Anfälle auslösen kann. Wichtige Begleitmaßnahmen sind regelmäßige Blutkontrollen, Dosisanpassungen und das Überwachen von Nebenwirkungen. Nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie eine alkohol- und purinarme Ernährung können die Häufigkeit und Schwere von Anfällen deutlich verringern. Da Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Bluthochdruck oder Diabetes die Therapie beeinflussen, ist eine abgestimmte Betreuung durch Ärztinnen und Ärzte wichtig. Eine erfolgreiche Behandlung erfordert oft langfristige Therapie und gute Kommunikation mit dem Behandlungsteam sowie konsequente Einnahme der verordneten Medikamente.