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Harnsäure
Harnsäure ist eine chemische Verbindung, die beim Abbau von Purinen entsteht – das sind Bausteine in vielen Nahrungsmitteln und in unseren Zellen. Sie wird im Blut transportiert und von den Nieren in den Urin ausgeschieden. In kleinen Mengen kann Harnsäure als Schutzstoff wirken und freie Radikale neutralisieren, doch in zu hoher Konzentration kann sie kristallisieren und Probleme verursachen. Wenn sich Kristalle in Gelenken ablagern, führt das zu Gichtanfällen mit starken Schmerzen und Schwellungen. Auch in den Nieren können sich Ablagerungen bilden und Nierensteine oder Entzündungen auslösen. Der Harnsäurespiegel lässt sich durch Bluttests messen und wird von Ernährung, Körpergewicht, Medikamenten und genetischen Faktoren beeinflusst. Eine bewusste Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gegebenenfalls Medikamente können helfen, erhöhte Werte zu senken. Deshalb ist Harnsäure wichtig: Sie steht für ein Gleichgewicht im Körper, das bei Störung sichtbare und belastende Erkrankungen hervorrufen kann. Regelmäßige Kontrollen sind vor allem bei Risikogruppen sinnvoll, um Komplikationen früh zu vermeiden.