Kortikale Plastizität und perzeptuelles Lernen: Kann das Gehirn Sehnervenschäden kompensieren?
Interessanterweise sind sich viele Glaukompatienten ihrer blinden Flecken kaum bewusst. Dieses perzeptuelle Auffüllen – bei dem das Gehirn fehlende...
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Interessanterweise sind sich viele Glaukompatienten ihrer blinden Flecken kaum bewusst. Dieses perzeptuelle Auffüllen – bei dem das Gehirn fehlende...
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Test jetzt startenfMRT steht für funktionelle Magnetresonanztomographie und ist eine bildgebende Methode zur Messung von Gehirnaktivität. Sie nutzt Veränderungen im Blutfluss und im Sauerstoffgehalt des Blutes, um Bereiche mit erhöhter neuronaler Aktivität sichtbar zu machen. Das Verfahren ist nicht invasiv und erfordert keine Strahlenbelastung, sodass es sich gut für Forschung und klinische Untersuchungen eignet. Patientinnen und Patienten oder Versuchspersonen führen während der Aufnahme Aufgaben aus oder reagieren auf Reize, während das fMRT Muster der Aktivität im Gehirn aufzeichnet. Aus den Daten lassen sich Karten erstellen, die zeigen, welche Hirnareale bei bestimmten Aufgaben zusammenarbeiten. Wichtig ist, dass fMRT die neuronale Aktivität indirekt über die Blutversorgung misst, weshalb die zeitliche Auflösung begrenzt ist. Die Methode kann empfindlich gegenüber Bewegungen und bestimmten metallischen Implantaten sein und ist technisch anspruchsvoll in der Auswertung. Trotz dieser Einschränkungen hilft fMRT, die Funktionsweise des Gehirns besser zu verstehen, etwa wie es sich nach Verletzungen anpasst oder welche Netzwerke für Wahrnehmung und Verhalten wichtig sind. In der Medizin unterstützt es Planung, Diagnose und die Bewertung von Therapien, weil man so Veränderungen in der Gehirnfunktion sichtbar machen kann.