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Fluessigkeitshaushalt
Fluessigkeitshaushalt beschreibt die Menge und den Ausgleich von Wasser und gelösten Stoffen im Körper oder in einem Organ. Dabei geht es darum, wie viel Flüssigkeit in Zellen, zwischen den Zellen und in Blutgefäßen vorhanden ist. Wichtige Bausteine sind Salze wie Natrium und Kalium, die zusammen mit Hormonen und den Nieren dafür sorgen, dass die Verteilung stimmt. Der Körper passt den Fluessigkeitshaushalt laufend an, zum Beispiel beim Trinken, Schwitzen oder durch Urinbildung. Kommt dieser Ausgleich aus dem Gleichgewicht, führt das entweder zu zu viel Wasser in Geweben (Ödemen) oder zu Dehydration. Beide Zustände stören die normale Funktion von Zellen und Organen und können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Kreislaufprobleme oder Sehstörungen verursachen. Im Alltag ist es wichtig, den Fluessigkeitshaushalt zu beobachten, weil er Aufschluss über Zustand und Schwere vieler Beschwerden gibt. Einfache Maßnahmen wie ausreichend Trinken, ausgewogene Ernährung und das Kontrollieren von Medikamenten können helfen, den Ausgleich zu erhalten. Bei auffälligen Veränderungen sind häufige Messungen von Gewicht, Blutdruck und Laborwerten nötig, damit Ärztinnen und Ärzte gezielt eingreifen können.