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Ernährungsmangel

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Ernährungsmangel

Ernährungsmangel bedeutet, dass dem Körper dauerhaft bestimmte Nährstoffe oder insgesamt zu wenig Energie zugeführt werden. Das kann an einseitiger Ernährung, Hunger, sozialen oder wirtschaftlichen Problemen, chronischen Krankheiten oder an Störungen der Aufnahme im Darm liegen. Wichtige Nährstoffe, die fehlen können, sind Vitamine (zum Beispiel B12), Mineralstoffe (wie Eisen, Zink oder Kupfer), Proteine, Fette und auch einfache Kalorien. Fehlende Nährstoffe führen oft zuerst zu unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, Schwäche, Haarausfall, brüchigen Nägeln oder häufiger Infektanfälligkeit. Bei längerem Mangel können ernstere Folgen auftreten, etwa Blutarmut, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern, neurologische Störungen oder Sehstörungen. Deshalb ist Ernährungsmangel nicht nur unangenehm, sondern kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen und in Einzelfällen bleibende Schäden verursachen. Die Diagnose erfolgt meist über eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Bluttests, mit denen man konkrete Defizite nachweist. Behandlung und Vorbeugung beruhen auf einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung; gezielte Nahrungsergänzung oder angereicherte Lebensmittel kommen hinzu, wenn ein Mangel festgestellt wurde. Wichtig ist, dass Ergänzungen nach ärztlicher oder ernährungswissenschaftlicher Beratung erfolgen, weil eine falsche Einnahme ebenfalls schaden kann. Auch die Behandlung zugrundeliegender Erkrankungen oder die Anpassung von Medikamenten kann nötig sein, damit die Nährstoffe wieder richtig aufgenommen werden. Bei anhaltenden oder schweren Symptomen sollte man ärztlichen Rat suchen, denn frühe Erkennung macht oft den Unterschied zwischen vollständiger Erholung und bleibenden Problemen.