Molekularer Wasserstoff und Redox-Signalisierung im okulären Neuroschutz
Einführung Augenkrankheiten wie Glaukom, diabetische Retinopathie und altersbedingte Makuladegeneration haben einen gemeinsamen Verursacher: oxidative...
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Einführung Augenkrankheiten wie Glaukom, diabetische Retinopathie und altersbedingte Makuladegeneration haben einen gemeinsamen Verursacher: oxidative...
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Test jetzt startenAntioxidantien-Therapie bezeichnet den gezielten Einsatz von Stoffen, die freie Radikale neutralisieren und so oxidativen Stress im Körper reduzieren. Freie Radikale entstehen bei normalen Zellprozessen und durch äußere Einflüsse wie Umweltgifte, Strahlung oder Entzündungen. Zu den eingesetzten Substanzen gehören Vitamine wie C und E, Enzyme wie Superoxiddismutase sowie kleine Moleküle und Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Ziel einer solchen Behandlung ist es, Zellen vor Schädigung der Zellmembranen, Proteine und DNA zu schützen und so Funktionsverlust zu vermindern. Antioxidantien-Therapie spielt eine Rolle bei der Prävention und Behandlung verschiedener Erkrankungen, zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Leiden, Stoffwechselstörungen oder Erkrankungen des Nervensystems. Wichtig ist, dass nicht alle freien Radikale nur schädlich sind; sie haben auch Signalfunktionen, weshalb eine ausgewogene Anwendung nötig ist. Die Forschung zeigt vielversprechende Effekte in Labor- und Tierversuchen, während der klinische Nutzen beim Menschen je nach Substanz und Erkrankung unterschiedlich ausfällt. Neben gezielten Wirkstoffen gibt es auch Hinweise darauf, dass Ernährung und Lebensstil die körpereigene Abwehr gegen oxidativen Stress verbessern können. Wie bei jeder Therapie sollten mögliche Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und die richtige Dosierung beachtet werden. Insgesamt kann eine durchdachte Antioxidantien-Therapie ein hilfreicher Baustein sein, ersetzt aber in der Regel keine bewährten medizinischen Behandlungen.