Molekularer Wasserstoff und Redox-Signalisierung im okulären Neuroschutz
Einführung Augenkrankheiten wie Glaukom, diabetische Retinopathie und altersbedingte Makuladegeneration haben einen gemeinsamen Verursacher: oxidative...
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Test jetzt startenRedox-Signalisierung ist eine Form der zellulären Kommunikation, bei der chemische Reaktionen mit Elektronenübertragungen als Signale dienen. Kurz gesagt nutzen Zellen dafür kleine reaktive Moleküle wie bestimmte Sauerstoff- oder Stickstoffverbindungen, um Informationen weiterzugeben. Diese Moleküle können gezielt Proteine verändern oder Gene an- und abschalten und so Zellprozesse wie Wachstum, Abwehrreaktionen oder Reparatur steuern. Wichtig ist, dass diese Art der Signalübermittlung kontrolliert abläuft und Teil normaler Körperfunktionen ist, im Gegensatz zu unkontrolliertem oxidativem Stress. Ein bekanntes Beispiel ist Wasserstoffperoxid: in kleinen Mengen kann es als Botenstoff wirken, in großen Mengen jedoch Zellen schädigen. Die Balance zwischen nützlicher Signalwirkung und schädlicher Überladung bestimmt, ob die Effekte gesundheitsfördernd oder krankmachend sind. Störungen in dieser Balance können Entzündungen, Gewebeschäden oder chronische Erkrankungen begünstigen. Deshalb suchen Wissenschaftler nach Wegen, die Redox-Signalisierung gezielt zu beeinflussen, um Krankheiten zu verhindern oder zu behandeln.