mTOR/Autophagie-Modulation durch Aminosäuren bei der RGC-Degeneration
Zellen balancieren ständig zwischen dem Aufbau von Strukturen und dem Recycling beschädigter Teile. mTOR ist ein Meister-Wachstumssensor: Wenn...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Zellen balancieren ständig zwischen dem Aufbau von Strukturen und dem Recycling beschädigter Teile. mTOR ist ein Meister-Wachstumssensor: Wenn...
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PERG und VEP sind zwei verschiedene, aber verwandte Untersuchungen, die elektrische Signale des visuellen Systems messen. PERG (Pattern-Elektroretonogramm) erfasst die Aktivität der Netzhaut, vor allem der Ganglienzellen, wenn ein kontrastreiches Muster gezeigt wird. VEP (visuell evozierte Potentiale) misst die elektrische Reaktion des Sehtrakts bis zur Hirnrinde, also wie das Gehirn auf visuelle Reize reagiert. Beide Tests sind nichtinvasiv: Elektroden auf der Kopfhaut oder nahe dem Auge zeichnen die Signale auf, während der Patient einfache Bilder oder Muster anschaut. Sie ergänzen sich, weil PERG eher lokale Probleme der Netzhaut zeigt, während VEP Störungen entlang des gesamten Weges bis ins Gehirn sichtbar macht. Diese Messungen helfen, Schäden am Sehnerv, Entzündungen, erbliche Erkrankungen oder frühe Stadien von Glaukom zu erkennen. Außerdem werden sie in der Forschung genutzt, um die Wirkung von Medikamenten oder Therapien auf die Sehfunktion zu prüfen. Ein Vorteil ist, dass die Ergebnisse objektiv sind und nicht allein von subjektiver Wahrnehmung oder Reaktion des Patienten abhängen. Die Tests können auch bei Menschen eingesetzt werden, die sich nicht gut ausdrücken können, etwa bei Kindern oder bewusstseinsgestörten Patienten. Werden PERG und VEP zusammen betrachtet, liefern sie ein umfassenderes Bild, wo genau im visuellen System Probleme liegen und wie stark die Funktion eingeschränkt ist.