Pyrrolochinolin-Chinon (PQQ) und mitochondriale Biogenese in RGZ
PQQ wurde erstmals entdeckt als Kofaktor für bestimmte bakterielle Enzyme, später jedoch als wichtig für die Tierernährung befunden. Da Tiere PQQ...
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PQQ wurde erstmals entdeckt als Kofaktor für bestimmte bakterielle Enzyme, später jedoch als wichtig für die Tierernährung befunden. Da Tiere PQQ...
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Test jetzt startenPyrrolochinolin-Chinon ist eine kleine, natürlich vorkommende Verbindung, die auch unter der Abkürzung PQQ bekannt ist. Chemisch gehört sie zu einer Gruppe von Molekülen, die Elektronen übertragen können und daher an Redoxreaktionen beteiligt sind. Im Körper wird sie mit Zellfunktionen in Verbindung gebracht, vor allem mit den Mitochondrien, den Energiezentralen der Zellen. Studien legen nahe, dass sie als Antioxidans wirken und Zellen vor schädlichen Sauerstoffverbindungen schützen kann. Außerdem gibt es Hinweise, dass sie die Bildung neuer Mitochondrien fördern und so die Energieproduktion verbessern könnte. PQQ kommt in geringen Mengen in Lebensmitteln wie fermentierten Produkten, Gemüse und Früchten vor und ist auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Die Forschung zu PQQ ist vielversprechend, aber noch nicht abgeschlossen: Viele Ergebnisse stammen aus Labor- oder Tierstudien, und nicht alle gesundheitlichen Effekte sind beim Menschen eindeutig belegt. Wer mit der Einnahme von Präparaten liebäugelt, sollte mögliche Wechselwirkungen und die richtige Dosierung mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen. Insgesamt ist PQQ ein interessantes Molekül mit Potenzial für Zellschutz und Energiestoffwechsel, das weitere Untersuchungen verdient, aber kein Ersatz für einen gesunden Lebensstil ist.