Hitzeschockprotein-abgeleitete Peptide und Autoimmunität beim Glaukom
Es gibt Hinweise darauf, dass T-Zellen (eine Art weißer Blutkörperchen), die auf HSPs reagieren, den Sehnerv schädigen können. So haben...
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Es gibt Hinweise darauf, dass T-Zellen (eine Art weißer Blutkörperchen), die auf HSPs reagieren, den Sehnerv schädigen können. So haben...
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Molekulares Mimikry beschreibt, wenn fremde Moleküle dem eigenen Körper ähnlich genug sind, dass das Immunsystem sie verwechselt. Das passiert zum Beispiel, wenn Bestandteile eines Erregers ähnlich aussehen wie Proteine des eigenen Gewebes. Ist diese Ähnlichkeit groß genug, können Abwehrzellen, die gegen den Erreger aktiv werden, auch körpereigene Strukturen angreifen. So kann eine Infektion unbeabsichtigt eine autoimmune Reaktion auslösen. Das Modell hilft zu erklären, warum manche Autoimmunerkrankungen nach bestimmten Infektionen auftreten. Es betrifft sowohl T-Zellen als auch Antikörper, die fälschlich auf eigene Gewebe gerichtet sind. Für Forschung und Medizin ist dieses Konzept wichtig, weil es Hinweise auf Ursachen und mögliche Therapien liefert. Bei der Entwicklung von Impfstoffen wird darauf geachtet, solche Kreuzreaktionen zu vermeiden. Trotzdem bleibt die genaue Rolle von molekularem Mimikry bei vielen Erkrankungen weiterhin Gegenstand intensiver Forschung.