Glaukom-Implantate mit verzögerter Wirkstofffreisetzung
Augenärzte und Forscher haben diese Herausforderungen seit langem erkannt. Topische Tropfen können gut wirken, wenn sie perfekt angewendet werden,...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
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Ein Glaukom-Implantat ist ein kleines medizinisches Gerät, das im Auge eingesetzt wird, um den Augeninnendruck zu senken. Es leitet die klare Flüssigkeit im Auge kontrolliert ab oder gibt Medikamente über längere Zeit ab, damit der Druck nicht zu hoch wird. So soll der Druck auf den Sehnerv vermindert werden, um weiteren Schaden und Sehverlust zu verhindern. Es gibt verschiedene Bauformen: einfache Drainagerohre, Platten oder neuere Implantate mit langsam freisetzenden Wirkstoffen. Der Eingriff ist meist minimalinvasiv und wird dann empfohlen, wenn Augentropfen oder Laserbehandlung nicht ausreichen. Vorteile sind eine dauerhaftere Druckkontrolle und oft weniger Abhängigkeit von häufigen Tropfenanwendungen. Wie bei jeder Operation gibt es Risiken wie Entzündung, Blutung, zu niedrigen Druck oder Verstopfung des Implantats. Nach dem Einsetzen sind Kontrolltermine wichtig, um Heilung und Funktion zu überwachen. Für viele Betroffene kann ein solches Implantat Sehkraftverlust verlangsamen oder verhindern und damit Alltag und Lebensqualität sichern.