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Wechselwirkungen Zwischen Nahrungsergänzungsmitteln Und Medikamenten

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Wechselwirkungen zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten

Der Ausdruck beschreibt, wie Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln die Wirkung von verschriebenen oder frei verkäuflichen Arzneimitteln verändern können. Solche Wechselwirkungen können dazu führen, dass ein Medikament stärker oder schwächer wirkt, dass seine Nebenwirkungen zunehmen oder dass unerwartete neue Wirkungen auftreten. Die Ursachen sind vielfältig: Manche Zusatzstoffe beeinflussen die Aufnahme im Darm, andere verändern die Verarbeitung von Medikamenten in der Leber oder beeinflussen die Ausscheidung über die Nieren. Dadurch können Blutspiegel von Wirkstoffen steigen oder fallen und die gewünschte Behandlung gestört werden.\n\nDas ist wichtig, weil viele Menschen gleichzeitig Medikamente und Supplemente einnehmen, oft ohne alle Beteiligten zu informieren. Beispiele sind pflanzliche Präparate, bestimmte Vitamine oder Mineralstoffe, die mit Blutgerinnungshemmern, Antidepressiva oder Herzmedikamenten interagieren können. Solche Wechselwirkungen können ernsthafte Folgen haben, etwa verstärkte Blutungen, verminderte Wirksamkeit einer Therapie oder schwere Nebenwirkungen, die Krankenhausaufenthalte nötig machen. Es ist deshalb ratsam, immer eine vollständige Liste aller eingenommenen Präparate bereitzuhalten und Ärztinnen, Ärzten oder Apotheken offen zu nennen. Fachleute können Wechselwirkungen prüfen, Dosen anpassen oder zeitliche Abstände empfehlen. Auch die Qualität und Reinheit von Nahrungsergänzungen spielt eine Rolle, denn unerwartete Zusätze erhöhen das Risiko. Niemals sollte man verschriebene Medikamente ohne Rücksprache absetzen, und bei Unsicherheit ist eine fachliche Beratung der beste Schutz.