Elektrische Stimulation bei Glaukom: Signalverstärkung oder echte Neurorestauration?
Elektrische Stimulation bei Glaukom: Signalverstärkung oder echte Neurorestauration? Glaukom ist eine der häufigsten Ursachen für irreversiblen Sehver...
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Elektrische Stimulation bei Glaukom: Signalverstärkung oder echte Neurorestauration? Glaukom ist eine der häufigsten Ursachen für irreversiblen Sehver...
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Test jetzt startentranskorneale TES ist eine Methode, bei der schwacher elektrischer Strom direkt über die Hornhaut des Auges angewendet wird, um die Netzhaut und angrenzende Nerven zu stimulieren. Die Abkürzung TES steht für elektrische Stimulation, das Wort „transkorneal“ bedeutet: durch die Hornhaut hindurch. Mit speziellen Elektroden wird ein kontrollierter Stromreiz gegeben, der nicht schmerzhaft sein soll, aber die Aktivität der Sinneszellen und Nervenzellen im Auge beeinflussen kann. Wissenschaftler und Ärztinnen nutzen diese Technik, um die Funktion geschädigter Sehzellen zu unterstützen, Entzündungen zu verringern oder Überlebenssignale in Nervenzellen zu fördern. Bei manchen Patientinnen berichten Anwender von verbesserten visuellen Eindrücken oder stabileren Sehleistungen, doch die Ergebnisse sind noch Gegenstand der Forschung. Die Behandlung dauert meist nur einige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden, wobei mehrere Sitzungen nötig sind, um Effekte zu beobachten. Neben positiven Effekten sind mögliche Nebenwirkungen wie Augenreizung, Gefühlsempfindungen oder vorübergehende Sehstörungen zu beachten, daher wird die Methode sorgfältig überwacht. Insgesamt ist transkorneale TES eine vielversprechende, aber noch nicht endgültig etablierte Möglichkeit, die direkte elektrische Beeinflussung des Auges zu nutzen, um Sehnerven und Netzhaut zu unterstützen.