Kann Glaukom geheilt werden?
Früherkennung ist entscheidend. Bis ein typischer Gesichtsfeldtest Glaukom erkennt, können bereits etwa die Hälfte der retinalen Nervenzellen...
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Test jetzt startenDie Trabekulektomie ist eine etablierte Operation zur dauerhaften Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukom. Bei dem Eingriff legt die Operateurin oder der Operateur eine kleine Öffnung in der Lederhaut an, durch die die Flüssigkeit aus dem Inneren des Auges kontrolliert abfließen kann. Die abgeflossene Flüssigkeit sammelt sich unter der Bindehaut in einer kleinen Tasche, die den Druck im Auge reduziert und so den Sehnerv schützt. Diese Operation kann oft stärkere und länger anhaltende Drucksenkungen erreichen als viele minimal-invasive Verfahren, weshalb sie besonders bei fortgeschrittenem Glaukom eingesetzt wird. Weil der Eingriff komplexer ist, sind intensive Nachsorge und regelmäßige Kontrollen wichtig, um die Abflussstelle offen zu halten. Mögliche Komplikationen sind Infektionen, zu niedriger Augeninnendruck, Vernarbungen an der Abflussstelle oder eine vorübergehende Verschlechterung des Sehens. Manchmal sind zusätzliche Behandlungen nötig, etwa Nachbesserungen am Operationsfeld oder Medikamente, um das Ergebnis zu stabilisieren. Die Entscheidung für eine Trabekulektomie wird immer individuell getroffen: Ziel ist es, weiteren Sehverlust zu vermeiden und die vorhandene Sehkraft bestmöglich zu erhalten.