Verursacht Diabetes Glaukom?
Insbesondere große epidemiologische Studien und Metaanalysen haben ergeben, dass Menschen mit Diabetes ein etwa 36–50 % höheres Risiko haben, ein...
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Insbesondere große epidemiologische Studien und Metaanalysen haben ergeben, dass Menschen mit Diabetes ein etwa 36–50 % höheres Risiko haben, ein...
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Test jetzt startenNeovaskuläres Glaukom ist eine schwere Form des grünen Stars, bei der sich neue, ungewohnte Blutgefäße am vorderen Teil des Auges bilden. Diese neu entstandenen Gefäße wachsen oft auf der Iris und im Abflussbereich für das Augenwasser und verstopfen so die natürliche Drainage. Wenn das Augenwasser nicht mehr richtig abfließt, steigt der Druck im Auge an und kann den Sehnerv schädigen. Betroffene merken oft Schmerzen, Rötung, verschwommenes Sehen und manchmal schnelle Verschlechterung der Sehkraft. Diese Erkrankung entsteht meist als Folge von Durchblutungsstörungen oder schwerer Schädigung der Netzhaut, weil das Auge versucht, die schlechte Versorgung mit neuen Gefäßen auszugleichen. Weil die neu entstandenen Gefäße brüchig und ungeordnet sind, verschlimmert sich das Problem und es entsteht ein Teufelskreis aus Gefäßneubildung und Druckanstieg. Die Behandlung zielt darauf ab, den Augeninnendruck zu senken und die krankhaften Gefäße zu beseitigen oder zu verkleinern. Dazu werden Medikamente, spezielle Augenoperationen, Laserbehandlungen oder Injektionen verwendet, die das Gefäßwachstum hemmen. Früherkennung und schnelle Behandlung sind wichtig, weil unbehandeltes neovaskuläres Glaukom schnell zur bleibenden Erblindung führen kann.