Einleitung Hochsensitives C-reaktives Protein (hs-CRP) ist ein Bluttest, der selbst geringe Entzündungswerte im Körper anzeigt. Es ist als einfacher Marker für das kardiometabolische Risiko (Herzkrankheiten und Diabetes) bekannt geworden. Da Forscher Zusammenhänge zwischen Entzündung und Glaukom untersuchen, fragen sich Patienten möglicherweise, ob hs-CRP mit dem Glaukom in Verbindung steht. Tatsä...
Kardiometabolisches Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Stoffwechselkrankheiten wie Typ-2-Diabetes zu erkranken. Der Begriff fasst verschiedene Risikofaktoren zusammen, darunter Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, hoher Blutzucker, Übergewicht und Insulinresistenz. Auch Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung spielen eine große Rolle. Weil diese Faktoren oft miteinander verbunden sind, steigt das Risiko deutlich, wenn mehrere gleichzeitig vorhanden sind. Ärztinnen und Ärzte beurteilen das Risiko anhand von Untersuchungen wie Blutwerten, Blutdruckmessung und Messung des Taillenumfangs.
Kardiometabolisches Risiko ist wichtig, weil es Hinweise darauf gibt, wie wahrscheinlich schwere Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sind. Wer sein Risiko kennt, kann gezielt Maßnahmen ergreifen, um es zu senken, etwa durch Gewichtsreduktion, gesündere Ernährung und regelmäßige Bewegung. Gegebenenfalls sind auch Medikamente nötig, um Blutdruck, Cholesterin oder Blutzucker zu kontrollieren. Früherkennung und eine dauerhafte Betreuung erhöhen die Chancen, Komplikationen zu vermeiden. Das Verständnis des eigenen Risikoprofils hilft bei Entscheidungen zu Lebensstil und Therapie. Durch kleine Veränderungen im Alltag lässt sich oft viel bewirken, sodass sich das langfristige Risiko deutlich reduziert.