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Innere Grenzmembran

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innere Grenzmembran

Die innere Grenzmembran ist eine sehr dünne Schicht an der Innenseite der Netzhaut, dort, wo das klare Glaskörpergewebe anliegt. Sie besteht hauptsächlich aus den Fußfortsätzen spezieller Stützzellen und bildet eine feine Grenze zwischen Netzhaut und Glaskörper. Körperlich wirkt sie wie eine flexible Haut, die die Netzhaut mechanisch stützt und vor direkten Einflüssen von außen schützt. Funktionell hilft sie, die Anordnung der Nervenzellen zu stabilisieren und eine Barriere gegen freie Zellen oder Flüssigkeiten zu bilden. Bei verschiedenen Erkrankungen oder nach Verletzungen kann diese Membran einerseits schützen, andererseits aber auch den Zugang zu darunterliegenden Schichten erschweren. Aus diesem Grund wird sie in der Augenheilkunde gelegentlich chirurgisch entfernt, um Narbengewebe zu lösen oder Therapiezugänge zu schaffen. Das Entfernen kann die Wirksamkeit bestimmter Behandlungen verbessern, birgt jedoch Risiken wie eine mögliche Schädigung der Netzhaut. Ein gutes Verständnis ihrer Struktur und Eigenschaften ist entscheidend, weil sie sowohl Heilungsprozesse beeinflusst als auch das Einbringen von Therapien erschweren kann.