Glaukom-Implantate mit verzögerter Wirkstofffreisetzung
Augenärzte und Forscher haben diese Herausforderungen seit langem erkannt. Topische Tropfen können gut wirken, wenn sie perfekt angewendet werden,...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
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Test jetzt startenGlaukomtherapie bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, ein Glaukom zu entdecken, aufzuhalten oder seinen Fortschritt zu verlangsamen. Ein Glaukom ist eine Erkrankung des Sehnervs, die oft mit erhöhtem Augeninnendruck einhergeht und unbehandelt zu dauerhaftem Sehverlust führen kann. Das wichtigste Ziel der Behandlung ist deshalb, den Augeninnendruck zu senken, um weitere Schäden am Sehnerv zu verhindern. Zur Behandlung gehören Medikamente in Form von Augentropfen, Laserbehandlungen, operative Eingriffe und manchmal auch Implantate, die Medikamente abgeben. Welche Methode gewählt wird, hängt von der Schwere der Erkrankung, Begleiterkrankungen und den persönlichen Umständen ab. Augentropfen sind oft die erste Wahl, benötigen aber regelmäßige Anwendung und ärztliche Kontrolle. Operative Maßnahmen oder Implantate werden eingesetzt, wenn Tropfen nicht ausreichen oder Probleme bei der Anwendung bestehen. Wichtig ist eine frühe Diagnose und kontinuierliche Nachsorge, weil verlorenes Sehvermögen selten wiederhergestellt werden kann. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Betroffenen und Augenärztinnen oder Augenärzten erhöht die Chancen, das Sehvermögen langfristig zu erhalten.