Muster des Sehverlusts bei Glaukom: Große blinde Flecken versus verstreute fehlende Punkte
Einleitung Glaukom ist eine progressive Optikusneuropathie – eine Schädigung des Sehnervs und der Netzhautnervenfasern –, die langsam das Sehvermögen...
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Einleitung Glaukom ist eine progressive Optikusneuropathie – eine Schädigung des Sehnervs und der Netzhautnervenfasern –, die langsam das Sehvermögen...
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Test jetzt startenDer blinde Fleck ist eine normale Stelle im Gesichtsfeld, an der das Auge nichts wahrnimmt. Er entsteht dort, wo der Sehnerv die Netzhaut verlässt; an dieser Stelle fehlen die lichtempfindlichen Zellen. Jedes Auge hat einen solchen Bereich, aber normalerweise bemerkt man ihn nicht, weil das andere Auge die Lücke ausgleicht und das Gehirn die fehlenden Informationen ergänzt. Man kann den blinden Fleck leicht selbst testen, zum Beispiel mit einfachen Übungen, bei denen ein Punkt verschwindet, wenn man ihn auf eine bestimmte Entfernung fokussiert. Es gibt auch krankhafte Formen des blinden Flecks, die größer oder deutlicher sind und durch Erkrankungen des Sehnervs oder der Netzhaut verursacht werden. Ein vergrößerter oder neu auftretender blinder Fleck kann auf eine ernsthafte Störung hindeuten und sollte ärztlich abgeklärt werden. Bei der Untersuchung messen Augenärzte die Größe und Lage mit speziellen Gesichtsfeldtests, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die Bedeutung des blinden Flecks liegt also sowohl in seinem natürlichen Vorhandensein als auch darin, dass Veränderungen wichtige Hinweise auf Krankheiten liefern. Für Betroffene ist es wichtig zu wissen, ob eine Lücke harmlos und erwartbar ist oder ob sie behandelt oder überwacht werden muss. Mit der richtigen Diagnose und Betreuung lassen sich viele Folgen für die Lebensqualität reduzieren.