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Alpha-liponsäure

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Alpha-Liponsäure: Redox-Modulation und neurovaskuläre Unterstützung bei Glaukom

Alpha-Liponsäure: Redox-Modulation und neurovaskuläre Unterstützung bei Glaukom

Alpha-Liponsäure bei Glaukom: Eine neurovaskuläre Antioxidans-Strategie Glaukom ist eine progressive Optikusneuropathie, bei der erhöhter Augeninnendruck, vaskuläre Insuffizienz und oxidativer Stress zur Schädigung der retinalen Ganglienzellen (RGCs) beitragen (pmc.ncbi.nlm.nih.gov) (www.sciencedirect.com). Bei Glaukom führen übermäßige reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und beeinträchtigte antioxid...

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Alpha-Liponsäure

Alpha-Liponsäure ist eine natürliche Verbindung, die im Körper vorkommt und eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielt. Sie wird in den Mitochondrien gebildet, den Kraftwerken der Zellen, und ist an der Umwandlung von Nährstoffen in Energie beteiligt. Dadurch hilft sie, die Energieproduktion in Zellen zu unterstützen. Die Substanz ist sowohl wasser- als auch fettlöslich, weshalb sie in vielen Bereichen des Körpers wirksam sein kann. Besonders bekannt ist sie als Antioxidans: sie schützt Zellen vor schädlichen Molekülen, die durch Oxidation entstehen, und kann andere Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Glutathion wieder aktivieren. Wegen dieser Eigenschaften wird Alpha-Liponsäure oft bei Nervenschmerzen, bei metabolischen Problemen und im Zusammenhang mit altersbedingten Veränderungen untersucht. Sie kann helfen, oxidativen Stress und Entzündungen zu verringern, die an vielen chronischen Erkrankungen beteiligt sind. In Nahrungsmitteln ist sie meist nur in geringen Mengen enthalten, weshalb manche Menschen Ergänzungsmittel nutzen, um höhere Dosen zu erreichen. Die Verträglichkeit ist in der Regel gut, Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden sind möglich, und es kann Wechselwirkungen mit Medikamenten geben. Deshalb ist es sinnvoll, vor einer längerfristigen Einnahme mit einer Ärztin oder einem Arzt zu sprechen, um Nutzen und mögliche Risiken abzuwägen.